Olivenöl hilft bei Diabetes

Diabetes mellitus ("honigsüsser Durchfluss") ist heute eine weit verbreitete metabolische Krankheit. Bei rund 5 % der Schweizer Bevölkerung wurde im Verlaufe ihres Lebens schon einmal Diabetes diagnostiziert. In Deutschland leiden gar 10 % der Bevölkerung an Diabetes (Typ 1 und Typ 2). Diabetes ist keineswegs zu verharmlosen - etwaige Folgeerkrankungen sind nämlich Erblindung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschädigungen, Nervenschädigungen oder das diabetische Fusssyndrom, bei welchem Füsse oder Beine amputiert werden müssen. Nicht behandelt endet Diabetes oft tödlich - 428 Millionen Menschen starben allein im Jahr 2012 an Diabetes.

 

 

Diabetes Typ 2 liesse sich in vielen Fälllen allerdings vermeiden - so sollen nämlich ernährungsbedingte Einflüsse bei der der Entwicklung dieses Krankheitsbildes eine entscheidende Rolle spielen. Unterstrichen wird diese These vor allem durch die Tatsache, dass die Krankheit sich vor allem in den letzten 50 Jahren deutlich ausbreitete.

Heute gelten folgende drei Faktoren als Freikarte hinein in einen Diabetes Typ 2:

  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass eine bewusste, kohlenhydratreduzierte Ernährung, Normalgewicht und genügend körperliche Bewegung vor Diabetes Typ 2 schützt oder den Mensch sogar davon heilt.


Wie die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf schreibt, beschränkt sich die Therapie des Typ-2-Diabetes in den meisten Fällen nicht nur auf die Normalisierung des Blutzuckers - vielmehr müssen um Folgeerkrankungen vorzubeugen oft auch Blutdruck, Blutfette und andere Störungen mitbehandelt werden. Einer Diabetes Typ 2 Diagnose folgt in der Regel eine Ernährungsumstellung - weg von leeren Kohlenhydraten, weg von "schlechten" Fetten hin zu einer ausgewogenen Ernährung.

Olivenöl hilft bei Diabetes / schützt vor Diabetes

Die mediterrane Ernährung oder besser "die mediterrane Lebensweise" eignet sich zur Vorbeugung und zur Behandlung von Diabetes Typ 2 hervorragend. Wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse, viel Olivenöl, reichlich Fleisch und Fisch sowie viel Salat.

 

Nach neueren Untersuchungen weiss man, dass Olivenöl sich auf die Gesundheit von Menschen mit einem genetisch bedingten doppelten Diabetesrisiko positiv auswirkt. Demnach, so schreiben die Forscher, hatten die Probanden nach 5 Jahren mediterraner Ernährung mit reichlich Olivenöl die gleichen Blutzuckerwerte wie genetisch unvorbelastete Versuchspersonen, die sich ebenfalls mediterran ernährt hatten, und bessere als Menschen mit einer fettarmen Diät. Auch die Fettwerte im Blut und das Schlaganfallrisiko wurden durch die Mittelmeerkost positiv beeinflusst.

 

In einer anderen Studie der Universität Rovira i Vigili im spanischen Reus fanden die Biochemiker Jordi Salas-Salvadó und Miguel A. Martínez-González für ihre Untersuchung über 3'500 Teilnehmer, die sie zufällig in drei Gruppen einteilten, von denen sich alle nach der Mittelmeerdiät ernähren sollten. Eine Gruppe von Teilnehmern bekam jedoch zusätzlich zu der mediterranen Kost eine Extraportion Olivenöl pro Tag, eine weitere eine tägliche Ration Nüsse. Die dritte Gruppe dagegen bekam gar kein zusätzliches Nahrungsfett.

Wie sich in der Auswertung zeigte, sank das Diabetesrisiko der Gruppe mit Extra-Öl um 40 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe. Die Nuss-Gruppe konnte ihr Risiko im Schnitt immerhin noch um knapp 20 Prozent reduzieren. Dieser Zusammenhang blieb selbst dann noch bestehen, als die Forscher andere Faktoren wie Kalorienaufnahme und Sport herausrechneten.

 

Typisch für die mediterrane Ernährung ist die Tatsache, das die aufgenommene Menge an Fett moderat ist (35 bis 40% der Gesamtenergie) und dabei hauptsächlich über Olivenöl und Nüsse aufgenommen wird. Deren prozentual vergleichsweise hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist wahrscheinlich (mit)verantwortlich für den präventiven Effekt der Diät. „Nüsse und Olivenöl unterscheiden sich aber in ihrer Fettzusammensetzung. Die spanische Studie spricht für einen besseren Effekt durch das Olivenöl“, sagt Prof. Dr. Michael Ristow vom Energy Metabolism Laboratory an der ETH Zürich. Vor allem 2 positive Aspekte seien daher an der Untersuchung besonders hervorzuheben, sagt Ristow: „Die Studie ist groß – und sie betrachtet die Effekte durch die gesteigerte Aufnahme von Olivenöl und von Nüssen getrennt.“

 

„Weil sich in der spanischen Studie die mediterrane Diät im Vergleich zur fettreduzierten Kontrolle überlegen zeigt, könnte der beobachtete Effekt sogar weniger auf die mediterrane Kost an sich sondern eher auf den hohen Fettgehalt in der Nahrung zurückzuführen sein“, sagt Ristow.

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