AUF EINE GUTE ZUSAMMENARBEIT IM 2017

Liebe Kunden

 

2016 ist Geschichte. Schnee von gestern, könnte man sagen, hätte es diesen im 2016 wirklich gegeben.

Bereits stehen wir mit beiden Beinen fest im 2017. Und Schnee ist denn nun auch das, was die süditalienischen Olivenölproduzenten zu Beginn des neuen Jahres überraschte. 

 

Apulien versank in den ersten Januarwochen unter einer weissen Decke, was unsere Olivenbauern ganz aus dem Häuschen geraten liess - Schnee ist für sie sehr ungewöhnlich. Angst um die Olivenbäume brauchten sie aber dennoch nicht zu haben. Das Wetter hat sich mittlerweile nämlich wieder beruhigt und der Schnee wich der drückenden Januarsonne. Alles bestens könnte man meinen. Der Schein trügt, an den grossen Handelsplätzen für Olivenöl agiert man nervös. Der Preis für Olivenöl ist in den letzten Wochen stark gestiegen.

 

Den Grund dafür finden wir im Klima des letzten Jahres. Ein zu warmer Winter, ein feucht-nasser Frühling,

ein schwüler Sommer und zu spät einsetzender Regen im Herbst. Während das für die Oliven äusserst ungünstige klimatische Voraussetzungen sind, kommen sie der Olivenfliege geradezu gelegen. Italien produziert in der Erntekampagne 2016/2017 rund 50 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Apulien, die Region am Absatz, welche in Normaljahren bis zur Hälfte des gesamten italienischen Olivenöls produziert und eher für niedrige Preise als für Qualität bekannt ist, erleidet 2016 Schiffbruch.

 

Aushelfen kann den Italienern aber dieses Mal weder Griechenland noch Tunesien. Die üblicherweise dritt- resp. viertgrössten Olivenölproduktionsländer der Welt erleiden ebenfalls einen massive Ernteausfälle. Aber auch Spanien, der grösste Erzeuger des grünen Goldes, hat rund 7 Prozent weniger Öl aus jüngster Ernte in seinen Tanks.

 

Während sich Grosshändler überlegen, wie sie Preisaufschläge von bis zu 70 Prozent für qualitativ ohnehin minderwertiges Öl an ihre Kunden weitergeben wollen, haben wir von evoo ag für unsere Kunden bereits adäquate Mengen an sehr guten nativen Olivenölen extra gesichert. Von Produzenten, die wir persönlich kennen. Von Produzenten, deren Produktion wir kennen.

 

Auch evoo ag zahlt in diesem Jahr mehr für Extra Vergine. Es ist unvermeidlich. Da wir uns aber nicht den Narren, welche die grossen Handelsplätze dieser Welt regieren hingeben, sondern direkt von uns bekannten Erzeugern kaufen, fallen die Preissteigerungen weniger heftig aus. Sie sind verkraftbar. Sie sind zumutbar. Und sie sind vor allem nachvollziehbar.

 

Als junges Olivenölhandelsunternehmen hat evoo ag einen entscheidenden Vorteil: Es ist nicht Teil des Problems, welches für die seit über zwanzig Jahren andauernde undurchsichtige Olivenölmisswirtschaft verantwortlich ist. Ehrlichkeit und Transparenz sind deshalb nebst dem grossen Servicegedanken, den wir pflegen und der ausserordentlich hohen Produktqualität, die wir bieten, von allergrösster Bedeutung. Zu diesen Werten müssen und werden wir Sorge tragen. Der Name evoo (extra virgin olive oil) verpflichtet.

 

Weil Sie uns als wichtiger Kunde auf unserer Mission unterstützen, tragen wir als evoo ag einen Teil des diesjährigen Preisaufschlages für das Produkt, welches Sie in der Regel

von uns beziehen, selber. Wir hoffen, dass uns Ihre weitere Unterstützung, auch dank dieser Massnahme, gewiss ist.

 

Extra Vergine braucht nämlich nur das Eine: Menschen, die es verstehen.

 

 

 

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